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Ramona Aurin-Stenzel 

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Bindungsängste - Man wünscht sich zwar eine Partnerschaft, aber kann diese nicht dauerhaft aufrechterhalten. 


Heutzutage spricht man schnell von Beziehungsunfähigkeit, wenn eine Partnerschaft nicht funktioniert oder man Schwierigkeiten hat einen Partner zu finden. Häufig steckt eine Bindungsangst dahinter, deren Ursache in der Vergangenheit (Familie) liegt. Es kann aber auch sein, dass man einfach zu wählerisch ist und eher das Sinnbild seines Selbst sucht. 

Vielleicht kennst du das, anstatt die Zeit mit dem Partner zu verbringen, möchtest du dich eher mit den Freunden treffen, gehst dem Partner aus dem Weg, weil du das Gefühl hast, dass die Beziehung zu eng wird. Oder umgekehrt: Du möchtest mehr Zeit mit dem Partner verbringen, aber er geht eher auf Distanz?  Im Prinzip ist es die Freiheitsliebe und das Festklammern was es schwer macht sich dauerhaft zu binden. 

Wir Frauen definieren Beziehung als das was sie eben ist: EINE PARTNERSCHAFT, eine LIBESBEZIEHUNG, ein GEMEINSAM – ein DU & ICHFür uns Frauen ist es keineswegs unmöglich oder undenkbar dies zu leben. Ich spreche jetzt nicht von allen Frauen, es gibt auch hier Ausnahmen, aber im Grunde assoziieren wir eine Beziehung als etwas Schönes, Bindendes und was für die Zukunft, fürs Herz. Man möchte eine Familie gründen, sich angekommen fühlen. 

Männer sind manchmal, es gibt auch hier Ausnahmen, völlig anders, manchmal denke ich, aus meinen Erlebnissen meiner vielen Beratungen, die ich durchführe, dass Männer nicht von dieser Welt sind… 😉. Scherz beiseite. Es gibt einige Männer, die bei dem Wort BEZIEHUNG eher die Flucht ergreifen, statt der Dinge einfach freien Lauf zu lassen. Wenn Männer das Wort Beziehung hören, läuft direkt ein Film ab. „Eine lange Zeit“, “evlt. für immer“, “mit nur EINER FRAU“ …. “omg“. 

Der Mann ist der Jäger und die Frau die Gejagte. Diesen Urinstinkt tragen wir immer noch in uns. Daher ist es so, dass die Männer sich häufiger zurückziehen, wenn es zu eng wird. 

Natürlich ist es auch ein Generationsmerkmal, denn grundsätzlich sehnt sich jeder nach einem Partner fürs Leben. Sei es Frauen oder Männer! 

Der aktivere Part, die Person, die keine Angst vor einer Beziehung hat, zweifelt an sich selbst und den gescheiterten Beziehungen. Die passiven Partner, die diese Ängste haben, verletzen dann die aktiven. Irgendwann werden die Gefühle weniger. Dann sollte man die Reißleine ziehen. Hier muss ganz offensichtlich eine Einigung erfolgen, entweder wird man verbindlich und ist offiziell ein Paar oder man sucht den Freiraum und setzt sich Freiräume oder die Trennung. Wichtig ist, dass beide Paare an einem Strang ziehen, den anderen verstehen und sich nicht einschüchtern lassen.  

Was steckt aber dahinter warum manche Menschen diese Angst vor einer festen Bindung haben? 

Als Erstes natürlich die eigene Verlustangst. Wenn ich erstmal in einer Beziehung bin, bin ich auch verletzbar, also lass ich mich erst gar nicht auf diese Situation ein. Man stellt sich auch keinen Problemen, keine Beziehung – somit auch kein Trennungsschmerz. Feige? Ja sicherlich, auf eine gewisse Art. Aber halt eine Verlustangst! 

Das Zweite sind falsche Erwartungen zu haben. Durch die vorgelebte „perfekte“ Ehe der Eltern wissen wir wie sich das weiterentwickelt und zu welchen Bedingungen diese immer noch nach vielen Jahren zusammenleben. Es entsteht ein gewisser Druck und eine Erwartungshaltung, die man sich selbst schafft und sich demnach auch eingeengt fühlt. 

Weiterer Aspekt, die Angst seine Freiheit zu verlieren, sich abhängig zu machen. Selbstbewusste, eigenständige Menschen neigen gerne dazu, ihren eigenen Lebensrhythmus zur Bedingung zu machen und nicht abhängig zu sein. Aber ohne Kompromisse einzugehen funktioniert nun mal eine Partnerschaft nicht. Ganz einfach. Ein Geben & Nehmen. 

Besonders problematisch sind Beziehungen mit Narzissten. Sie haben massive Persönlichkeitsprobleme. Denn bevor es zu kompliziert wird, verabschieden sie sich lieber schnell wieder. Dabei liegt auch hier oft ein Erlebnis aus der Vergangenheit zugrunde, dem sie sich nicht stellen wollen. Sie können Gefühle für andere weniger aufbauen und stellen sich meist selbst in den Fokus.

Fazit: Wer sich also einmal mit sich selbst befasst und über mögliche Ursachen nachdenkt, die eine feste Bindung an eine andere Person verhindern, kommt man auch aus dieser ewigen Spirale heraus. 

Überlege, ob in der Kindheit die erlernten Beziehungsmuster noch vorhanden sind. Oft hilft bereits die Selbsterkenntnis, um dich aus einer neuen Perspektive heraus auf eine Beziehung einzulassen. Bei traumatischen Erfahrungen ist eine Therapie der richtige Anfang, mit der eigenen Vergangenheit aufzuräumen. 

Manchmal hilft es auch einfach ein offenes Gespräch mit dem Partner zu suchen, denn dies schafft Verständnis. Wer offen und ehrlich damit umgeht schafft die Voraussetzung für eine fabelhafte Partnerschaft.  

Ich wünsche Euch viel Kraft, Zuversicht und viel Glück. 

Eure Ramona


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